Historische Projekte im Bereich unserer heutigen Hauptgruppe

Der Bau der genannten Kirchen und Kapellen (die Jahreszahl in Klammern bezeichnet das Jahr der Vollendung bzw. Einweihung) wurde seinerzeit vom Gustav-Adolf-Werk (GAW) bzw. -Verein (GAV) unterstützt, und zwar sowohl vom Gesamtverein als auch von einzelnen Hauptvereinen, insbesondere vom HV Hannover und vom HV Göttingen (bis 1910 selbstständig) und deren Untergliederungen. Dabei galt die Förderung auch dem Bau von Schulen, Pfarrhäusern, der Errichtung und Finanzierung von Pfarrstellen, Schwesternstationen und Kindergärten, kurz: dem Gemeindeaufbau in evangelischen Diasporagebieten. Im Bereich der heutigen HG Hannover also im Eichsfeld, in Nörten, im Gebiet um Hildesheim und in Twistringen (Grafschaft Hoya).

Projekte in der innerdeutschen Diaspora waren Ende des 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein Hauptförderungsfeld des GAW. Erst nach der deutschen Vereinigung beschließt das GAW im Jahr 2000, auch wieder Projekte in der innerdeutschen Diaspora vorzustellen. Die GAW-Hauptgruppe Hannover kommt diesem Förderungswunsch seit 2007 mit dem Evangelischen Gymnasium in Tharandt/Sachsen erstmalig nach; in diesem Jahr (2015) fördern wir das Missionsprojekt in Greifswald-Schönwalde. Seit dem Jahr 2010 hat das GAW-Gesamtwerk die Förderung der innerdeutschen Diaspora auf 100.000 Euro verdoppelt.